Kreismeisterschaft in Meißen am 25.03.2017

Saisonstart im Kanu-Slalom

Die Wettkampfsaison im Kanu-Slalom startete in diesem Jahr auf der Triebisch in Meißen. Wir reisten mit einem Team kompletter Wettkampfneulinge an und mit begeisterten, überglücklichen Kanuten wieder ab. Woher die Begeisterung kam, schildert einer unserer jüngsten Sportler selbst.

Mein erster Wettkampf

Hallo ich bin Emil, ich bin 9 Jahre alt und bin fast seit einem Jahr im Verein. Ende März hatte ich meinen ersten Wettkampf. Der war in Meißen auf der Triebisch.

Es ist Donnerstagabend. Ich komme aus der Elbe, alles ist total nass und ich bringe fast alle meine Sachen in das Auto: Spritzdecke, Schwimmweste und Paddel. Das Kajak kommt aufs Dach. Zwei Tage später steige ich mit meinem Vater in das Auto ein und fahre los. Die Fahrt dauert eine halbe Stunde. Während der Fahrt höre ich Musik und denke: Wie wird es sein? Im Moment fühle ich mich komisch.

In Meißen angekommen gehen wir die Strecke ab: abwärts, aufwärts, abwärts, abwärts, abwärts … Dann frage ich mich noch: Ob ich das schaffe? Dann geht es auch schon los und ich zweifle an der Strecke meines ersten Wettkampfes. Dann heißt es: „Auf die Plätze, fertig, los!“ Ich fahre ein Aufwärtstor und drei Abwärtstore und so weiter. Ein paar Sekunden später fehlen mir nur noch: drei Abwärtstore, ein Aufwärts-, ein Abwärtstor und eine Stromschnelle. Es macht: GONG. Ich bin 174 s gesamt gefahren.

Dann ist eine halbe Stunde Pause. Ich esse Pizza und schaue mir die Strecke noch mal an. Dann denke ich: Was kann ich besser machen, was habe ich falsch gemacht?

Nun geht die erste Runde in Mannschaften los. Ich bin mit Tom und Erik in einem Team. Wir fahren los. Erik voran, ich hinterher und Tom am Schluss. Ich bemerke, dass es besser als allein klappt. Am Ende kamen 185 s raus. In der zweiten Runde ging es genauso gut und ich hatte ein gutes Gefühl.

Jetzt kam die Siegerehrung. Es dauerte lange bis ich dran war. Doch als ich dran war freute ich mich riesig. Ich konnte berühmten Leuten die Hand geben. Ich bin 7. Platz geworden. Lucas, auch Schüler C K1, ist 9 von 11 geworden.

Auf der Nachhausefahrt plapperte mein Vater zwar Mist, aber ich hatte ein gutes Gefühl. Zu Hause musste ich Interviews geben und war den ganzen Abend beschäftigt.

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